Da sind wir, der erste Teil ist geschafft. Gerade haben wir eine kleine Erfrischung genossen auf einer Veranda mit Blick auf weissen Sand und tuerkiesblaues Wasser. Wir sind auf Sao Vicente in Mindelo angekommen und werden hier 2 Tage lang auftanken. Die Fahrt bis hier war wesentlich rauer als gedacht, zwar schwankt der Katamaran nicht ganz so unangenehm wie befuerchtet, aber wackelig ist es schon. Wir fuerchten, dass wir die Buechermengen, mit denen wir uns eingedeckt haben, nicht ganz durch bekommen !
Naechste Neuigkeiten aus der Karibik !!
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Die letzten Einkaeufe sind verstaut, die allerletzten Mails geschrieben, nachher gehen die Leinen los. Zeit los zu kommen, weg von diesen Inseln, raus aus dieser lauten Stadt. Ich freue mich mal wieder auf Ruhe, Zeit zum quatschen, lachen, lesen und viel lernen. Das erst bewusste Mal auf so einem „kleinen“ Schiff, wird eine Umstellung. Aber der Katamaran ist uebersichtlich, wirkt einfach zu bedienen. Und Anzahl und Groesse der Segel ist auch wesentlich einfacher als ich gewohnt bin:-)
Der Wind hat vorhin wieder gedreht nach 2 unangenehmen Tagen mit sandig-schwuelem Blasen von Afrika herueber. Auch die Vorhersage zeigt einen sauberen Nord-Nordost, also auf, besser wird’s nicht. 3 bis 5 Wochen, wearmer werdend, viele Dinge, auf die ich neugierig bin. Das Schiff selber, die Bewegung, die auf einem Katamaran ganz anders sein wird als auf einem normalen Rumpf. Aber auch kitzelnde Sachen wir das Schwimmen mitten im Atlantik. 6 km Wasser drunter und hunderte Meilen rings herum kein Land. Und der Blick auf Martinique oder Guadeloupe dann, aber das ist ja noch ein Weilchen hin !
Los geht´s !
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Und wie so oft hat sich gezeigt: man sollte nicht zu verbissen nach Sachen suchen. Die Dinge, die sein sollen, stellen sich auch so ein. Wir haben „unser“ Schiff gefunden ! Ein Katamaran, eine Lagoon 400 NFT, bin jetzt schon riesig gespannt auf die ersten Momente unterwegs, Millionen von Eindruecken, segeltechnisches, wieder mal Bewegung auf dem Meer, tausend Gedanken die derzeit durch uns stroemen. Die Suche war letztlich ganz einfach, hat jetzt einfach geklappt.
Unsere Route wird zunaechst suedwestlich zu den Kapverden gehen, von dort nach einem letzten Tankstopp fuer Menschen und Maschine westlich Richtung Karibik, Ziel ist Martinique. Die Crew besteht aus 6 Personen, das Schiff bietet dazu gut Platz und soweit unser Gefuehl uns das vorab sagt wird das ein sehr lockeres Team und eine entspannte Querung werden. Einmal quer ueber den Atlantik, wow. So in ca. einem Monat werden wir „drueben“ ankommen, zu viel wird es zwischendurch nicht zu tun geben. Die klassische Route verspricht gleichmaessigen Wind, allerdings ist nach diesem chaotischen Winter nichts so, wie normal. Also doch Spannung, drueckt uns die Daumen, dass wir gut durch kommen !
Alles Liebe,
Christian & Nilufar

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Ok, da sind wir wieder, zurueck in Las Palmas, Gran Canaria. 3 Tage Auszeit hatten wir uns goennen wollen, nach einer Woche intensiver Suche nach einem Schiff Richtung wo-auch-immer. Wir haben uns den Norden und Nordwesten der Insel vorgenommen, den noch etwas urspruenglicheren, weil schlechter zugaenglichen Teil der Insel. Tatsaechlich sind die Strassen hier trotz Massentourismus im Sueden noch schmal und gewunden, die Orte klein und die Zeit langsam. Dazu wirkt das Land wie typisch auf den Inseln im Norden fruchtbarer, weil feuchter, was jetzt nach dem extrem nassen Winter zu einem Meer an Gruen und Blueten fuehrt. Ein schoener Anblick, gerade hier im Sueden. Tatsaechlich hatten wir ein paar wirklich erholsame Tage, es war gut ein wenig aus Las Palmas heraus zu kommen. Wandern, Gucken, Durchatmen, …
Seit gestern liegen wir dann wieder hier im Hafen auf der Lauer und Quatschen mit Leuten, schauen hier, fragen da, immer auf der Suche nach einem Schiff.
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| Ok, vor ein paar Tagen haben wir uns mal wieder auf die Beine gemacht: | ![]() |
Und tatsaechlich, nach laengerer Durststrecke | ![]() |
sind wir nun an unserer naechsten Station angekommen: |
Las Palmas auf Gran Canaria, wo wir in der Marina auf dem „Peace-Boot“ von Det und Lorena, der Beija-Flor naechtigen. Unser Programm besteht derzeit aus der taeglichen Suche nach einem Segelschiff mit Crewbedarf, dass moeglichst bald und weit weg faehrt. Drueckt uns alle die Daumen, dass wir noch eine passende Gelegenheit finden, um endlich mal laengere Zeit auf See zu lernen ! Ziel der Fahrt ist eigentlich Nebensache, uns geht es mehr um den Weg, wobei die andere Seite des Atlantiks natuerlich nach wie vor sehr verlockend klingt 🙂
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