Die wohl letzte Version im Branch 0.2. Keine neuen Features oder sichtbare Verbesserungen, es handelt sich um eine Zusammenstellung einer ganzen Reihe interner Reorganisationen. Motivation ist die Vorbereitung von Branch 0.3 (Version 0.3.0-ff), in der erstmals ein Online-Clipboard unterstützt werden wird. Neben der Ablage von Einträgen in der lokalen Zwischenablage (und damit im lokalen Clipboard-Menü) wird es damit erstmals möglich, Einträge per Dateimanagement auf ein Online-Clipboard (in Entwicklerkreisen üblich „Pastenbin“ genannt) zu schieben. Diese Version 0.2.4 enthält die erforderlichen strukturellen Änderungen, um diesen Schritt zu ermöglichen. Mit künftigen Versionen wäre damit erstmals eine Anwendung möglich, deren Nutzen über ein rein akademisches Interesse hinaus geht. Die Unterstützung solcher Online-Services erfordert ein wenig mehr Aufwand als bei einem lokalen Clipboard. Es wird ein Gedächnis und eine lokale Slave-Synchronisation notwendig, da die Online-Einträge zwar einzeln abgerufen werden können, nicht aber eine Liste, gar noch eingeschränkt auf eigene Einträge. Zudem ist ein kompletter Abgleich mit einem Online-Service recht teuer (im Sinne von zeitintensiv) und somit wenig geeignet für Zugriffe innerhalb des Dateimanagements.
Weiter geht’s dann Ende September !
Bis dann 🙂
Nur wenige sichtbare Verbesserungen diesmal, dafür mehr Tuning im Inneren …
Für textbasierte Einträge werden nun genauere Mimetypes, also Dateitypen erkannt, soweit dies für oft kleine Textpassagen in der Zwischenablage möglich ist. Dadurch werden für spezielle Inhalte präzisere Icons gezeigt. Beispiele sind etwa Quellcode-Schnippsel oder Markupsprachen wie SGML oder HTML. Dazu werden solche Einträge nun auch nicht mehr generell als „Text“, sondern genauer als „Code“ visualisiert.
Der führende numerische Index in der Benennung von Einträgen dient insbesondere der Sortierung und Identifizierung der Einträge. Er wird nun wieder korrekt mit führenden Nullen versehen, zeigt also wieder eine einheitliche Kardinalität über alle Einträge einer Zwischenablage. Dies in Abhängigkeit von der Anzahl der tatsächlich gerade enthaltenen Einträge.
Und rrrrrraus damit !
So langsam geht es an erst Details. Das braucht ja bekannterweise 80% der Zeit, nachdem 80% der Software 20% der Zeit verschlungen haben…
Tatsächlich stosse ich auf eine ganze Reihe von Problemen: so ganz passt das Konzept (noch) nicht nahtlos in Dateimanager und -dialoge. Grundsätzliche Funktionen stehen bereit und sind nutzbar. Genau die, für die ich den Versuch eigentlich gestartet hatte. Aber es gibt ja findige Nutzer, die existierendes für immer neue Sachen nutzen wollen (zum Glück !!!). Teils sind es Fallunterscheidungen, die noch implementiert werden, teils suche ich noch nach Möglichkeiten, einzelne in Dateimanagern angebotene Aktionen und Optionen zu unterbinden, weil sie hier wenig Sinn ergeben. So sinnvoll einheitliche Umgebungen auch sind, sie zwingen halt auch dazu, sich konform zu verhalten. Ich sehe das positiv, trotz der daraus resultierenden Probleme.
Read the rest of this entry »
Ein paar Tage ins Land gegangen, wenig sichtbare aber viel unsichtbare Dinge erledigt.
„kio-clipboard“ hat inzwischen Version 0.2.1 erreicht, ein paar kleinere Korrekturen, hauptsächlich aber eine komplett neu implementierte interne Objektstruktur. Ich hoffe, dass damit die Integration anderer Backends (Clipboards) einfacher und schneller geht. Ein erster Blick auf ein bekanntes Online-Backend (pastebin.com) hat mich ernüchtert, die API bietet einfach zu viele Option um das „mal eben“ anzubinden. Und es wird wohl auch nicht ohne Konfiguration-Modul gehen. Vielleicht finde ich einfachere Alternativen.
Read the rest of this entry »
Nach einer sehr intensiven Phase des Lernens & Verstehens habe ich gestern endlich Version 0.1 von „kio-clipboard“ freigegeben.
Mein erstes öffentliches Release einer Software nach meiner Tätigkeit bei IWC. Bin ein klein wenig stolz 🙂
Na ja, hat fast drei Wochen gedauert bis zum jetzigen Stand. Endlose Versuche, viel Recherche, wie das eben so ist, wenn man sich in ein zwar ungemein spannendes, aber eben fremdes Thema einarbeitet. Das ganze ist für mich eigentlich mehr ein Experiment, Ziel ist das Lernen. Und der io-Slave bot die Möglichkeit, ohne zuviel Aufwand diverse Stellen des KDE-internen Unterbaus kennen zu lernen, dazu Qt-Techniken zu verstehen. Ob das Ergebnis sinnvoll ist mögen andere oder die weitere Entwicklung entscheiden. Für mich hat es seinen Zweck voll erfüllt.
Read the rest of this entry »